EinsatzMonitor

Hardware Empfehlungen

Wir bekommen öfter die Frage welche Komponenten gekauft werden sollen, nachfolgend von uns ein paar Empfehlungen. 
Wenn ihr über unsere Links kauft, bekommen wir eine kleine Provision und ihr unterstützt damit unser Projekt. (dadurch zahlt ihr nicht mehr!)

Grundausstattung

Die Preise werden von uns nicht aktualisiert, dies bedeutet für euch, dass es sein kann das Hardware nun teurer oder billiger ist, es gibt euch aber einen guten Überblick.

Computer

 

Wandhalterung - RICOO Wandhalterung TV Schwenkbar Neigbar - Eine meiner bester Fundstücke, super stabil und überrascht mich immer wieder was man da alles dran hängen kann.

HDMI Kabel - AmazonBasics Hochgeschwindigkeits-HDMI-Kabel 2.0 - Günstig und funktional. Ist in verschiedenen Größen verfügbar.

TV / Monitore

Schnellstart

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Systemvoraussetzungen

Der EinsatzMonitor ist ein in CSharp und .Net entwickeltest Programm und ist nur unter einem vollwertigem Windows Betriebssystem lauffähig. Zum erfolgreichem Betrieb ist auch sehr darauf zu achten die Auflösung mindestens von FHD zu wählen (1920 × 1080 Pixeln) und in den Anzeigeeinstellungen die Skalierung (Größe von Text, Apps und anderen Elementen ändern) auf 100% zu stellen. Um einen wartungsarmen und fehlerfreien Betrieb gewährleisten zu können, die Hardware bitte gemäß unseren empfohlenen Werten anschaffen. Für Testinstallationen sind die Mindestanforderungen aber durchaus ausreichend. Bei extrem großen Pattern kann es sein, dass die CPU nicht ausreicht, hier sollte ein i5 oder i7 schnell genug sein um die Berechnungen innerhalb weniger Sekunden durchzuführen, dies ist aber wirklich nur in Ausnahmefällen notwendig.

 

Mindestanforderung

Empfohlen

Betriebssystem

Windows 7

Windows 10

Arbeitsspeicher

2GB

4GB

CPU

1 Core mit 1 GHz

2 Cores mit min je 1 GHz

Display

800 x 600

FHD oder besser

Internet

LTE Stick/Box (7 GB Volumen)

10 Mbit/s oder besser

Festplattenspeicher

60 GB inkl. Betriebssystem

 

Grafikkarte

DirectX 9 oder höher mit WDDM 1.0 Treiber

 

Sonstiges

Microsoft .NET Framework 3.5 + 4.5 (x86 oder x64)

 

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Der richtige Standort

Es ist von großer Bedeutung sich vorab Gedanken um den richtigen Standort der Geräte zu machen. Es gibt viele Faktoren wie zum Beispiel Feuchtigkeit, Temperatur, Sonnenlicht (UV), direkter Kontakt mit Wasser und einige weitere die, die Lebensdauer der eingesetzten Hardware teils wesentlich verkürzen können. 

EM5[1].jpg


Das Bild zeigt einen EinsatzMonitor der Freiwilligen Feuerwehr Fulda in der Fahrzeughalle. Durch den Plastikkasten wird die Elektronik schon von sehr vielen Faktoren beschützt und verrichtet so sicherlich einige Monate oder Jahre länger ihren Dienst.Weiterhin sollte überlegt werden, ob es nicht Sinnvoll ist den PC an eine Zentralle Stelle zu platzieren und das Videosignal über „HDMI over Network" an die Monitore zu verteilen. Aus Erfahrung können wir berichten, dass es meist nicht bei einem Monitor bleibt, sondern am Ende einer im Eingangsbereich, Florianstube, Fahrzeughalle und in der Umkleide gewünscht wird.

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Installation

Die Installation für den EinsatzMonitor kann unter http://download.feuer-software.de/5.1/publish.htm heruntergeladen werden. Anschließend die „Setup.exe" ausführen um die Installation zu beginnen.
Wenn es bei der Installation zu Problemen kommen sollte, könnte dies an einer instabilen Internetverbindung liegen. Denn nach dem Download werden alle Dateien geprüft ob diese noch die gleichen Hashwerte aufweisen wie auf dem Server, dies ist notwendig, damit wir sicherstellen können, dass keiner unsere Installationsdateien modifiziert hat.

Durch drücken auf „Installieren" starten wir den Download von den Feuer Software Servern und wenn dies erfolgt ist, wird die eigentliche Installation automatisch durchgeführt. Es ist zurzeit nicht möglich den Pfad der Installation anzupassen.

Nach der erfolgreichen Installation startet der EinsatzMonitor und die eigentliche Installation ist beendet.

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Wichtige Konfigurationen nach der Installation

Die nachfolgenden Einstellungen werden alle über das neue Menü durchgeführt, diese sind teilweise auch noch über das alte (mit den drei Stichen) durchführbar.

Standort und Organisationsname

Wichtig für die Anzeige in der Statusleiste und zur Berechnung der Navigation (Route).

Kartenprovider und Karteneinstellungen

Hier kann nicht nur der Kartenprovider ausgewählt werden, sondern die Route auch ein oder ausgeblendet werden. Außerdem kann festgelegt werden wie breit die Links Karte (Einsatzort) sein soll, diese teilt sich mit der Route den Platz somit wäre bei einer Einstellung von 60% die Routenkarte noch 40% vom verfügbarem Platz groß.
Die Einstellungen werden hier direkt in die Datenbank gespeichert um sind beim nächsten neu laden der GUI aktiv.
 

Hintergrund
Uns ist ein gepflegtes Äußeres ja wichtig, wieso auch nicht bei so einem Programm wie dem EinsatzMonitor. Also setzen wir einen schönen Hintergrund, der zu euch passt oder z.b zu der Jahreszeit. 
 

Standbyelemente
Wir haben einige Standbyelemente gebaut, die frei in Anordnung, Sichtbarkeit und Dauer konfiguriert werden können. Dies erfolgt über die „alten" Einstellungen (Drei Striche => Einstellungen => Standby anpassen)

 

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Einsatzdaten empfangen

Um Einsatzdaten zu empfangen stehen uns E-Mail, File, Netzwerk und DME zur Verfügung. Um ein Fax auszuwerten muss die File Auswertung aktiviert werden. Die Einstellungen hierfür finden sich über die Linke untere Ecke (drei Striche) und dann unter Auswertung.
Anleitung „PDF Dateien in TXT Umwandeln für Fileüberwachung" https://www.feuersoftware.com/forum/wcf/lexicon/index.php?entry/16-pdf-dateien-in-txt-umwandeln-f%C3%BCr-file%C3%BCberwachung/
Anleitung „BosMon Anbindung" https://www.feuersoftware.com/forum/wcf/lexicon/index.php?entry/2-bosmon-anbindung/

Einsatzdaten auswerten

Nun müssen wir noch unsere Einsatzdaten auswerten und dem EinsatzMonitor beibringen wo er denn überhaupt welche Information finden kann. Wir haben zwei Möglichkeiten dies zu tun, über Pattern, die Tabellenauswertung.
Zum Verständnis, es wird immer erst versucht die Patternauswertung durchzuführen. Hier werden auch immer alle Pattern (ein Pattern ist sozusagen eine Erklärung für den EinsatzMonitor wo er die Infos findet) ausprobiert und Trefferpunkte vergeben. Verwendet wird immer das Pattern, dass die meisten Punkte hat und dadurch ist sichergestellt, dass immer das Pattern genommen wird, dass die meisten Informationen ausgewertet hat.
Wenn kein Pattern gefunden wurde oder kein Pattern getroffen hat wird versucht die Tabellenauswertung durchzuführen. Diese wurde extra nur für „SECURECAD" Emails eingebaut, da diese Art von Mails sich dauerhaft stark im Aufbau unterscheidet. Bei den „SECURECAD" erreichen wir dank der Tabellenauswertung eine Trefferquote von 100%.
Lasst euch beim Einrichten der Auswertung nicht entmutigen, dies ist der komplizierteste Schritt und erfordert je nach empfangenen Daten etwas an Zeit, deshalb bitte genug Zeit nehmen.

Pattern

Die Pattern sind wohl die am meist genutzte Art die Einsatzdaten auszuwerten. Zu erreichen über drei Striche => Auswertung => Pattern
 
Auf der rechten Seite öffnet sich das Flyout und das erste Pattern (Templates) die beim ersten Programmstart angelegt werden sind jetzt dort sichtbar.


Verfügbare Platzhalter
Einsatzstichwort, Sachverhalt, Ort, Ortsteil, Straße, Hausnummer, Position-Latitude, Posituin-Longitude, Positiom-Rechtswert, Position-Hochwert, UTM-Position, Segment, Objekt, RIC/Schleife, GMA und Zusatzinformation 1 -3.
Die Zusatzinformation Platzhalter können selbst benannt werden und die 1-3 steht für die Priorität. Bei zu vielen Zusatzinformationen entscheidet die Priorität welche Information angezeigt werden soll und welche nicht.
Außerdem gibt es noch Platzhalter die Textbereiche, Zahlen oder Sonderzeichen schlucken können die nicht angezeigt werden sollen.
Platzhalter für beliebige Inhalte - BELIEBIGERINHALTDieser Platzhalter versucht immer so viele Zeichen wie möglich in sich aufzunehmen, dabei ist es egal um welches Zeichen es sich handelt.
Platzhalter für Sonderzeichen - SONDERZEICHENDieser Platzhalter kann für ein Sonderzeichen genutzt werden. Grade bei der Faxauswertung kann es passieren, dass der Doppelpunkt als Semikolon erkannt wird und durch den Platzhalter kann man sich es ersparen für jede Konstellation ein eigenes Pattern zu bauen.
Ein Beispiel:Einsatzstichwort: Feuer klein => EinsatzstichwortSONDERZEICHENEINSATZSTICHWORT
Platzhalter für Zahlen ZAHLDieser Platzhalter kann für eine Zahl genutzt werden, dabei ist es egal wie groß diese ist. Zu beachten ist dabei, dass Sonderzeichen wie ein Komma die Zahl abscheiden.
Ein Beispiel:Uhrzeit: 22:30 => Uhrzeit{{SONDERZEICHEN}} ZAHLSONDERZEICHEN ZAHL
Platzhalter für Wörter oder Zahlen - WORTODERZAHLDieser Platzhalter kann für eine Zahl oder ein Wort genutzt werden. Zu beachten ist dabei, dass Sonderzeichen wie ein Komma oder ein Leerzeichen die Zahl oder das Wort abscheiden. 

 

Erstellen von Pattern

Zu den Pattern gibt es folgende Tipps:

  • Alle Platzhalter versuchen immer so viele Zeichen wie nur möglich zu „schlucken", sozusagen wie eine kleine Raupe Nimmersatt.
  • Leerzeichen die von einem Platzhalter „geschluckt" wurden, werden automatisch am Anfang und am Ende des Platzhalters gelöscht.
  • Um den TEXT unter „Einsatztext" angezeigt zu bekommen, muss der Einsatz erst durch den EinsatzMonitor durchlaufen und nach einem Neustart wird er dann dort sichtbar.

Der erste Pattern

Zuerst müssen wir den Text vom Einsatztext nach Pattern kopieren, dies können wir durch markieren und via Copy und Paste machen.


 

Nun vergeben wir unserem Pattern noch einen Titel unter „Name". Dieser sollte sprechend sein, denn grade wenn man viele Pattern anlegen muss, kann man in der Übersicht seine Pattern nur über diesen Namen auseinanderhalten.



Nun löschen wir jeden Text am Anfang und am Ende, der nicht gebraucht wird. Durch den Grünen Hintergrund im Einsatztext wird uns angezeigt, dass der Pattern bis jetzt funktioniert und kein Fehler festgestellt wurde. 


Jetzt haben wir das Einsatzstichwort, Ort und Straße durch Platzhalter ersetzt und sehen auf der rechten unteren Seite direkt was der EinsatzMonitor nun in diese Variablen lädt. Nun fällt auf dass er ja den Text den wir rausgelöscht haben anzeigt. Dies liegt daran, dass ein Pattern am Anfang und am Ende einen fixen Text als Abgrenzung benötigt. Hier können wir aber das ganze umgehen indem wir ihm sagen, dass unser globales Trennzeichen, bei dem jeder Platzhalter aufhören soll weitere Zeichen zu „schlucken" ein Zeilenumbruch sein soll. Dieses globale Trennzeichen wird als Seperator benannt.


Wie wir jetzt sehen können hat er jetzt die Informationen genauso aufgenommen wie wir es eigentlich wollten. Ihr solltest beim Erstellen immer daran denken, dass der EinsatzMonitor selbst ja nicht weiß an welcher Stelle er Informationen findet und er darauf angewiesen ist, dass ihr ihm so genau wie möglich beibringt wo er diese finden kann. Dies kann bei großen und komplexen Faxen oder E-Mails einige Zeit dauern, bis ihr es so hinbekommen habt wie ihr das möchtet.

Wichtig ist auch mindestens 5 verschiedene Einsätze zu prüfen, denn oft unterscheiden sich diese und es könnte notwendig sein dafür zwei oder sogar drei Pattern anzulegen.

HowTo´s

HowTo´s

Alarm-Meldungen über TETRA SDS empfangen

Um SDS zu verarbeiten, wird eine TetraControl Version mit Webserver benötigt (Pro Version).
Link: https://tetracontrol.de

  1. In TetraControl den Webserver aktivieren und einen Benutzer (Benutzername und Passwort) erstellen. Der Benutzer benötigt die Berechtigung "Gespr. / SDS sehen"

  2. Einsatz Monitor mit TetraControl verbinden
    • Einstellungsmenü (Zahnrad)
    • TetraControl
    • Aktivieren / IP Adresse vom TetraControl-Rechner und Zugangsdaten eintragen

  3. Alarmgeber ISSI eintragen:

    • Damit nicht jeder den EM via SDS auslösen kann, wird die Absender ISSI geprüft. Hier die ISSI der alarmgebenden Stelle eintragen.
    • Es können beliebig viele ISSI mit Komma getrennt eingetragen werden.

 

Kommen nun SDS an, so löst der Monitor aus. Wie bei allen anderen Alarmwegen auch, muss ein Pattern erstellt werden.

HowTo´s

Größe der .sqlite Datenbank reduzieren

es ist bestimmt jedem schon einmal aufgefallen. Plötzlich hat die .sqlite Datenbank eine Größe von > 50 - 100 MB und der Einsatzmonitor braucht viel länger zum starten als sonst. Mit dieser kleinen Anleitung kann man Abhilfe schaffen.

ACHTUNG!!! VORHER EIN BACKUP DER DATENBANK ERSTELLEN!!! DURCHFÜHRUNG AUF EIGENE GEFAHR!!!

Als erstes brauchen wir einen sqlite-Browser. Ich habe in meinem Beispiel den DB Browser for SQLite benutzt. Diesen für Euer Betriebssystem runterladen und installieren.

1. Wir öffnen die "EinsatzMonitor.sqlite" mit dem DB Browser for SQLite. In diesem Beispiel ist die Datei 8794 KB groß